Workshop „Sexarbeitsfeindlichkeit“ mit Ruby Rebelde
Das Wort Sexarbeitsfeindlichkeit beschreibt die Ablehnung und den Ausschluss, den Sexarbeiter*innen erleben. Auf vielfache Weise wirkt diese Diskriminierung in unserem Handeln, Sprache und Zusammen-Sein.
Sexarbeitsfeindlichkeit verhindert wirksam die praktische Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen, die diese Arbeit ausüben und fördert den Entzug von Rechten und Solidaritäten.
Im Workshop beschäftigen wir uns mit den historischen und kulturellen Voraussetzungen für [die] Diskriminierung von Sexarbeitenden und lernen anhand von Beispielen, proaktiv Abwertung von Sexarbeiter*innen zu erkennen. Im zweiten Teil geht es um die Debatte, die äußerst menschenfeindlich und verletzend geführt wird. Was können wir für Perspektivenvielfalt tun? Wie können diejenigen, die Sexarbeit machen, endlich an dieser Debatte beteiligt werden? Abschließend werfen wir einen Blick auf Sexarbeitsfeindlichkeit als ideologischen Türöffner für Autoritarismus, Queer-/Transfeindlichkeit, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
Du brauchst: Was zu schreiben, ein Smartphone oder einen Laptop für kleine Gruppenarbeitsphasen, Aufgeschlossenheit für’s Thema.
Du brauchst nicht: viel Vorwissen, unveränderbare Gewissheiten 😉
Anmeldungen an: fg.gefo@uni-goettingen.de
Der Ort ist teilweise rollstuhlgerecht zugänglich, aber es gibt keine barrierearme Toilette.
Die Veranstaltung richtet sich an Alle und ist auf Deutsch.
